Monthly Archives: Februar 2016

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Kräuter

Category : All about eat , Kräuter

Pfefferminze

Die fein -frische Pfefferminze schmeckt nicht nur zu Süßspeisen, sondern eignet sich auch für feine Saucen, zu Kartoffeln oder Hülsenfrüchten. Am besten schmeckt die Pfefferminze frisch. Getrocknet wird sie u.a. als Tee verwendet. Das Kraut wirkt krampflösend und entwässernd.

Dill

Dill ist bekannt für sein intensives Aroma. Besonders gut schmeckt es zu Fisch, Buttersauce und Salaten. Zum Einmachen eignen sich die Samen und Dolden. Frischer Dill sollte schnell verarbeitet werden, da er schnell welk wird.

Basilikum

Das durch die italienische Küche bekannt gewordene Kraut, bereichert die Speisen durch seinen leicht pfeffrigen Geschmack. Es ist sehr vielseitig einsetzt bar. Besonders in Verbindung mit Tomaten.

Estragon

Dieses Kraut ist aus der feinen Küche nicht mehr wegzudenken. Durch seinen sanften Anis – Geschmack passt es gut zu Eiergerichten, hellem Fleisch und Saucen. Da das Aroma von Estragon sehr intensiv ist, sollte man sparsam mit dem würzen sein. Die kleinen, schmalen Blätter nur abzupfen oder gegebenenfalls etwas hacken. Es ist Appetit anregend.

Schnittlauch

Ein Kraut das in der Küche nicht fehlen darf. Es schmeckt zu allen Speisen wo auch Zwiebeln zu schmecken. Frisch schmeckt es am besten. Es regt die Verdauung an.

Kerbel

Das Frühlingskraut hat ein fein würziges Aroma. Die kleinen Blätter brauchen nicht zerkleinert werden. Kerbel eignet sich gut für feine, milde Speisen oder für Fischsaucen. Auch zum garnieren wir er verwendet.

Petersilie

Dieses Kraut, egal ob kraus oder glatt, darf in keiner Küche fehlen. Es passt zu allen Gerichten und lässt sich gut mit anderen Kräutern kombinieren. Ihr würziger Geschmack und der hohe Anteil an Vitamin C bereichern nicht nur die Speisen sondern sie eignet sich auch hervorragend zum garnieren. Das in ihr enthaltende Chlorophyll hilft gegen Knoblauchgeruch.

Kresse

Es gibt wohl kaum ein Kraut was so unproblematisch ist wie die Kresse. Eine kleine Schale mit Wasser und Watte reicht aus um die Samen zum spriessen zu bringen. Kresse sollte nur frisch verwendet werden. Mit ihrem pikanten – scharfen Aroma schmeckt es gut als Brotbelag, zu Käse und zu Eiern.

Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse hat einen sehr intensiven Zitronengeschmack. Sie sollte allerdings rasch verbraucht werden, da die Blätter schnell ihr Aroma verlieren. Zu allen Getränken und Speisen, wo Zitronengeschmack verwendet wird, kann man die Melisse einsetzten. Die Blätter eignen sich auch als Mundwasser, wenn man die Blätter einfach kaut.

Thymian

Sein intensiver Geruch regt den Appetit an. Kartoffeln, Eier, Fleisch und Saucen lassen sich mit dem, für die südländische Küche verwendeten Kraut verfeinern.

Majoran

Sein angenehm würziges, leicht bitteres Aroma kann Majoran am besten entfalten, wenn es mit gekocht wird. Wie z. B. in Eintöpfen. Aber auch in Salaten oder Quark schmeckt das Kraut wenn man es sparsam dosiert.

Rosmarin

Die Nadeln des Rosmarins entfalten ihren Geschmack am besten, wenn sie mit gekocht werden. Fleisch und Gemüsegerichte kann man damit würzen. Auch getrocknet behält es noch seine volle Würzkraft.

Salbei

Gewöhnungsbedürftig ist das leicht bittere Aroma vom Salbei schon. Man kann es führ Fleischgerichte und Tomaten verwenden. Getrocknet kann man das Kraut als Tee verwenden.


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Grünkohl

Gemüse des Monats Dezember ist der Grünkohl.

Wenn der erste Frost auf das Gemüse kommt, schmeckt er am Besten. Der Frost nimmt dem Gemüse die Bitterkeit.

Am besten schmeckt er wenn er frisch vom Wochenmarkt  kommt.

Zutaten:  3 kg frischer Grünkohl, 1 Päckchen Griebenschmalz, 5-6 Zwiebeln. 2 Mettentchen, 2-3 Kohlwürste.Salz und Pfeffer. Kartoffeln

Den Grünkohl grob klein schneiden. Zusammen mit dem Schmalz, den Zwiebeln und den Mettentchen in einen großen Topf geben. Einkochen. Die Kohlwürste oben auf den Grünkohl legen und weiter köcheln. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmecken Salzkartoffeln.

Tipp. Eine alternative zu frischen Grünkohl ist der Tiefgefrorene Grünkohl. In der Dose oder im Glas kann ich nicht empfehlen.


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Die 10 Regeln der Deutsche Gesellschaft für Ernährung!

Category : 10 Regeln , All about eat

Wir essen zu schnell, zu viel und zu verkehrten Zeiten und meistens Essen wir zu einseitig, zu wenig Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe, dafür reichlich Fett.

Als Folge des Bewegungsmangels und der fettreichen kalorienreichen Ernährungsweise nimmt in Deutschland die Verbreitung von Übergewicht und erhöhtem Blutfetten zu. Dies sind Risikofaktoren für Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, die frühzeitige Entstehung von Herz- Kreislauf- Erkrankungen und sogar Darmkrebs.

Es gibt drei verschiedene Nahrungsbausteine, die abhängig von ihrer Menge den Energiegehalt eines Lebensmittels ausmachen. Dieser Brennwert der Lebensmittel wird in „Kalorien“ ausgedrückt.

Kohlenhydrate 1 Gramm enthält 4 kcal

Eiweiß 1 Gramm enthält 4 kcal

Fett 1 Gramm enthält 9 kcal

Ein Gramm Fett hat mehr als doppelt so viele Kalorien wie die gleiche Menge Kohlenhydrate oder Eiweiß.

Wenn Sie also anstelle von einen Gramm Fett ein Gramm Kohlenhydrate oder ein Gramm Eiweiß essen, sparen Sie 5 Kalorien ein. Pro Gramm!

Die DGE empfiehlt mindestens 50% des Energiebedarfs mit Kohlenhydraten zu decken, pro Tag 45-60 Gramm Eiweiß aufzunehmen und max. 30% der Kalorien aus Fett aufzunehmen.

Die seit Jahrzehnten gültigen und bewerten Ernährung- Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besagen, dass höchstens 30% der aufgenommenen Gesamtkalorien aus Fett stammen sollen.

Lediglich bei Personen mit starker körperlicher Aktivität kann die Fettzufuhr auf bis zu 35 % ansteigen.

Der deutsche Durchschnittsbürger nimmt erwiesenermaßen rund 55 % der Kalorien aus Fett auf.

Daher solltest Du mit Fett sparsam umgehen.

Fett ist ein sehr energiereicher und kompakter Nahrungsbaustein, um die 56 g Kohlenhydrate aus der Nahrung aufzunehmen, muss man davon sehr viel mehr essen. Das hat den angenehmen Nebeneffekt.

Man ist immer satt und zufrieden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die ihnen helfen genussvoll und gesund zu essen.

Vielseitig essen

Versuche Dich möglichst vielseitig zu ernähren und die Lebensmittelvielfalt auszukosten. Erstelle täglich eine abwechslungsreiche Auswahl und einer geeigneten Kombination an nährstoffreichen und energiearmen Lebensmitteln.

Reichlich Getreideprodukte— und Kartoffeln

Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie so wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehre diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten.

Gemüse und Obst- Nimm „5“ am Tag….

Esse 5 Portionen frisches Obst und Gemüse über den Tag verteilt. Möglich nur kurz gegart (um die Nährstoffe in der Nahrung zu erhalten). Oder trinke auch mal eine Glas Saft- idealer weise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit. Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffe so wie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Karotiden, Flavonoiden) versorg.

Täglich Milch und Milchprodukte:

Du solltest ein bis zweimal in der Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren so wie Eier zu sich nehmen. Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3- Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist wegen des hohen Beitrags an Eisen und an den Vitaminen B1 B6 und B12 vorteilhaft. 300-600g Fleisch oder Wurst in der Woche sind ausreichend. Achten Sie auf möglichst fettarme Produkte.

Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel

Fett liefern lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fett lösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren fördern langfristig die Entstehung von Herz- Kreislauf – Krankheiten. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z.B. Raps – und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auch besonders auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren so wie in Fast- Food und Fertigprodukten enthalten ist. Essen Sie möglichst nicht mehr als 70-90 Gramm Fett pro Tag.

Zucker und Salz in Maßen

Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel oder auch Getränke die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucose Sirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Greifen Sie lieber beim würzen zu Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. ( kein Kochsalz) Mehr über Salz hier

Reichlich Flüssigkeit

Trinken Sie täglich 2 Liter Flüssigkeit. Bevorzugen Sie Quellwasser am besten ohne Kohlensäure. Kräutertees oder andere kalorienarme Getränke. Trinken Sie Alkohol nur in Maßen.

Tipp:

Machen Sie aus Frucht –und Gemüsesäften eine Schorle, mische “Quellwasser” und Fruchtsäfte immer 1:1

Stelle Dir Deine tägliche Trinkmenge gut sichtbar bereit. So wirst Du immer ans trinken erinnert. Wenn Du dann öfter mal nebenbei zu einen Glas Wasser greifst, wird das vermehrte Trinken schnell zu einer positiven Angewohnheit.

Koffein – und alkoholische Getränke regen den Kreislauf an, fördern das Schwitzen und wirken harntreibend. Sie sind deshalb als Durstlöscher ungeeignet.

Zuckerhaltige Limonaden, Brausen und Cola Getränke sind als Durstlöscher ehr ungeeignet, weil sie das Durstgefühl kaum lindern und große mengen Zucker enthalten.

Mehr zu Thema Wasser gibt es auf meiner Wellness Seite.

Schmackhaft und schonend zubereiten!!!

Gare die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett- das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

Nehmen Dir Zeit, genieße das Essen.

Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge ist mit.

Versuche Dir anzugewöhnen dich beim Essen hinzusetzen. Und nicht unbewusst zwischen durch und beim gehen etwas zu essen.( Das Sättigungsgefühl setzt bei etwa 20 Minuten ein.)

Achte auf Dein Gewicht und bleib in Bewegung

Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlst Du dich wohl und förderst Deine Gesundheit.

Esse nur, wenn Du Hunger hast – Nur dann.

Esse nicht aus Langeweile, und auch nicht aus Frust. Esse alles im sitzen und lasse Dir Zeit beimEssen.

Gönne Dir ruhig auch mal ein kleines Highlight.

Für den Wocheneinkauf heißt das: Gehe niemals hungrig einkaufen und widerstehe in der Zeit, wo Du einkaufst den Versuchungen, die nicht sein müssen. Wenn Du Süßes kaufen musst, dann in Maßen.

Höre auf zu essen, wenn Du satt bist.

Höre auf die Signale die von Deinem Körper kommen. Satt sein bedeutet nicht soviel zu essen bis der Knopf von der Hose platzt. Essen Sie langsam und genussvoll.

Du musst Dir auch nicht alles verkneifen. Ein paar Gummibärchen und Schaumnüsse sind schon erlaubt. Bevor Du die letzten Ostereier Deiner Kinder plünderst, vor unstillbarer lauter Lust auf Süßes, ist es besser, ein paar fettarme Süßigkeiten im Haus zu haben.


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Wusstest Du dass?

  • Äpfel neben Aprikosen, Avocados, Bananen, Heidelbeeren und Pfirsichen zu den Obstsorten gehören die Ethylengas enthalten. Dies ist ein natürliches Reifungsmittel. Das bewirkt, dass ein buchstäblich fauler Apfel alle anderen Äpfel in seiner Umgebung schneller faulen lässt. Auch sollte man Schnittblumen nicht so nah an sein Obst stellen. Die Blumen welken aus dem gleichen Grund schneller.
  • Butter entsteht beim Stampfen von Rahm. Dieser Vorgang ist schon auf sumerischen Tontäfelchen von etwa 2500 v.Chr. dargestellt. Zurzeit Tut- anch- Amuns gab es schon reichlich Butter. In einem 2000 Jahre alten ägyptischen Grab fand man ein Butterfass. Die Butter wurde von der Milch des Wasserbüffels und der Kamele hergestellt. Das die Butter von der Milch von Kühen hergestellt wird, dazu liefert die Bibel schon einige Hinweise. Die Wikinger haben im Zuge ihrer Beutezüge die Butter in die Normandie eingeführt, eine Region die heute für ihre Butter berühmt ist. Reine Butter besteht aus 80% Milchfett und 20% Wasser und festen Bestandteilen der Milch. Für 500g Butter werden 10 L Kuhmilch verwertet.
  • Ingwer ist ein altbekanntes Hausmittel gegen Übelkeit. Neuste wissenschaftliche Studien haben jetzt ergeben, dass Ginger-Al besser wirkt als ein Placebo. Erfunden hat das ingwerhaltige Ginger- Al der amerikanische Apotheker John McLaughlin. Er patentierte sich sein Erfrischungsgetränk was als „Canada Dry Ginger Ale“ die Welt eroberte.
  • Essig ist weit mehr als saurer Wein. Er lässt sich nicht nur aus Trauben herstellen, sondern es eignet sich auch alles andere was man zu Alkohol gären kann. Z.B. Kartoffeln, Getreide, Äpfel, Honig, Reis, sogar Kokosnüsse. Auch schon zu Kleopatra Zeiten kannte man die Wirkung der Essigsäure. So sagt eine Legende, dass die ägyptische Königin gewettet hat sie könnte ein Vermögen bei einer Mahlzeit verprassen. Sie hat die Wette gewonnen- indem sie Perlen in einen Essigkrug aufgelöst hat und danach leer trank.
  • Kräuter& Gewürze wo liegt der Unterschied? Gewürze sind aromatische Teile von Gewürzpflanzen, die man frisch oder getrocknet für seine Speisen verwenden kann um sie zu würzen oder sie bekömmlicher zu machen. Pfeffer und Zimt stammen aus den Früchten von Bäumen bzw. aus Baumrinde. Kräuter hingen sind Blühpflanzen. Die häufig verwendeten sind Petersilie oder Basilikum. Das meistverwendete Mittel um die Speisen zu würzen ist Salz, es ist weder ein Gewürz noch ein Kraut.
  • Honig gilt als Speise der Götter. Als Symbol für das ägyptische König Geschlecht. Auch galt es als Zahlungsmittel. In der Griechischen Antike galten Bienen als Götterboten und standen für Weisheit, Beredsamkeit und Dichtkunst. Er wurde zur Stärkung, bei Wunden und gegen Fiber verschrieben, Selbst die Germanen glaubten das es sich um die Speisen der Götter handelt. Der Germanengott Odin soll ihm seine Unsterblichkeit und seine Kraft verdanken. Sie erfanden auch den Met.
  • Kaffee wächst normaler Weise an Sträucher und Bäumen die 6m hoch wachsen können. Um die Ernte zu erleichtern schneiden die Kaffeepflanzer auf 2m zurück. Die kleinen weißen Kaffeeblüten erfüllen die Luft mit Jasmin und Orangenduft. Aus einer Kaffeepflanze werden pro Jahr 500 bis 750 g gerösteter Kaffee produziert. Den Kaffeefilter erfand die Hausfrau Melitta Bentz. Sie bastelte sich aus dem Löschpapier ihres Sohnes einen Kaffeefilter weil sie keinen Kaffeesatz mehr in ihrer Tasse haben wollte. Kurz darauf gründete sie zusammen mit ihren Mann das Unternehmen M.Bentz. Oder heute besser bekannt als Melitta.·Senf brachten die Römer aus Ägypten mit. Sie verwendeten den Samen zum Würzen von unvergorenen Traubensaft. Auch Most genannt. Sie stellten aus gemahlenen Senfkörnern eine Paste für medizinische Zwecke her, wahrscheinlich auch zum würzen. Senf wie wir ihn heute kennen wurde zum ersten Mal im 13Jh. in Dijon in Frankreich zubereitet. Dijon Senf wird nicht aus gelben sonder aus dunklen Senfkörnern hergestellt.

    Tee hat seinen Ursprung der Legende nach im Jahr 2737 v.Chr. in China. Der chinesische Kaiser Shen Nung soll das Getränk entdeckt haben. Als der Heerscher einmal eine Reise in eine ferne Region seines Reiches unternahm, wies er seinen Diener an das Trinkwasser abzukochen. Unbemerkt fielen die Blätter eines Busches in das kochende Wasser und es färbte sich braun. Des Kaisers Neugier war geweckt und er probierte das braune Wasser. – Die erste Tasse Tee der Menschheit.


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Pikertvariationen

Tradition

Der traditionelle westfälische Pickert wird seit Generationen mit Rosinen in einer gut abgedeckten Pfanne mit wenig Pflanzenmargarine und einen El Wasser bei geringer Wärme erwärmt. Dabei mehrmals wenden. Serviert wird er mit Butter, Rübenkraut und Landleberwurst.

Die westfälische Crêpes – Version

Der Lappenpickert wird wie bei der traditionellen Version in einer abgedeckten Pfanne mit wenig Pflanzenmargarine und einen EL Wasser bei geringer Hitze erwärmt. Mehrmals wenden. Mit westfälischen Knochenschinken, Salat und Creme fraiche belegen und in eine Serviette aufrollen.

Lappenpickert schmeckt mit Geschnetzeltem, Wild und Preiselbeeren, Geflügelsalat, Lachs usw.

Pizza Westfalica

Pickert ohne Rosinen wie gewohnt in einer geschlossenen Pfanne backen. Mit Tomatenmark bestreichen und nach Wunsch mit westfälischen Knochenschinken, Tomaten, Spinat, Brokkoli , Grünkohl usw. und Käse belegen und im Backofen bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist


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Kastenpickert

Zutaten:

30g Hefe,1 TL Zucker,gut 250 ml (1/4l) Milch,1 kg Kartoffeln,500g Weizenmehl,Salz,2 Eier, 250g Rosinen,Semmelbrösel,Butter

Zubereitung:Die Hefe zerbröckeln, mit 1 Teelöffel Zucker und 5 Esslöffeln Milch gut verrühren, dann ruhen lassen. Die Kartoffeln schälen, waschen, fein reiben, gut abtropfen lassen oder in einem Tuch gut auspressen. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die aufgelöste Hefe hineingeben und sie etwa 1/2 cm dick mit Mehl bestreuen. Salz und Eier an den Rand des Mehls bestreuen. Salz und Eier an den Rand des Mehls geben. Sobald das auf die Hefe bestreute Mehl rissig wird, die Hefe von der Mitte aus mit Milch, den übrigen Zutaten und der restlichen Milch mit dem Handrührgerät mit Knethaken so lange verkneten, bis sich der Teig nochmals gut durchkneten und die verlesenen Rosinen. Einarbeiten. Den Teig in eine gut ausgefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Kastenform füllen. Nochmals an einem warmen Ort gehen lassen, bis er etwa um 1/3 höher ist. Den Pickert in dem vorgeheizten Backofen schieben und bei 180-200 °C 11/4-11/2 stunden backen. Den gut ausgekühlten Pickert in fingerdicke Scheiben schneiden.


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Lappenpickert

Zutaten:

500g fein geriebene Kartoffeln,500g Weizenmehl,20g Salz,10g Zucker,1 Päckchen Backpulver,4 Eier,1/2l Milch,Öl für die Pfanne

Zubereitung:Zutaten zu einem cremigen Rührteig verarbeiten. Je nach Teigkonsistenz noch etwas Wasser oder Milch dazu geben. Etwa fünf Minuten ruhen lassen. Eisenpfanne erhitzen. Wenig Pflanzenöl hinein geben. Die Lappenpickert bei mittlerer Hitze abbacken. Sobald der Rand fest geworden ist kann der Pickert gewendet werden. Der fertige Pickert sollte eine goldbraune Färbung aufweisen.

Lappenpickert schmeckt mit süßen und mit herzhaften Beilagen. Wie z.B. Marmelade, Rübenkraut, Leberwurst, Lachs. Traditionell isst man ihn mit Leberwurst und Rübenkraut.


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Püfferchen (Orginal Pickert)

Zutaten:

500g Kartoffeln,750g Mehl,5 Eier,etwas Milch,40g Hefe,100g Rosinen,etwas Salz,etwas Zucker,Öl für die Pfanne

Zubereitung: Die rohen Kartoffeln werden gerieben, der Saft abgegossen, mit Milch und etwas Zucker, angerührte Hefe wird in die Mitte des Teiches gegeben. Dann wird alles verrührt und noch einmal für 1 bis 2 Stunden an einen warmen Ort gestellt. Öl in einer Panne erhitzen, wenn das Fett die richtige Temperatur hat, den Teig langsam von beiden Seiten backen.


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Piepenkerl

Zutaten:

500g Weizenmehl Type 405 ,1 Päckchen Trocken – Backhefe ,abgeriebene Schale einer,unbehandelten Zitrone ,etwa 2 g Safranpulver ,etwas gemahlener Zimt ,100g zerlassene Butter,1 Ei,250 ml (1/4 l) lauwarmer Milch,100g Zucker ,40g Rosinen ,1 Eigelb ,etwas Kakaopulver oder gemahlener Zimt ,16 Rosinen ,einige abgezogene gestiftete,Mandeln,8 Tonpfeifen

Zubereitung: Weizenmehl in eine Schüssel sieben, mit Hefe, abgeriebener Zitronenschale, Safranpulver und Zimt vermengen. Butter, Ei, Milch und Zucker in die Mehl – Gewürz – Mischung geben und alles mit dem Knethaken eines Handrührgerätes zuerst auf der niedrigsten Stufe und dann auf der höchsten Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Die verlesenen Rosinen unterkneten und den Teig zugedeckt an einen warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. 11/2 cm dick ausrollen, Stutenkerle formen, die Armkonturen mit Hilfe eines Messers formen. Aus den Teigresten kleine Rollen und Kordeln formen, die Stutenkerle nach Belieben damit verzieren. Unter den linken Arm der Stutenkerle Tonpfeifen schieben und den Stutenkerl an einem warmen Ort nochmals gehen lassen. Das Eigelb verquirlen, eine Hälfte davon abnehmen und mit Kakaopulver oder Zimt verrühren. Die Stutenkerle mit dem Eigelb und dem Eigelb – Gemisch unter. Als Augen Rosinen, als Mund uns Nase gestiftete Mandeln und als Knöpfe abgezogene, halbierte Mandeln in den Teig drücken. Die Stutenkerle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den vorgeheizten Backofen schieben. und bei 180 -200 °C (Heißluft 160 – 180 °C) etwa 20 Minuten backen.

 


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Kinsterfinken

Zutaten:

3 Bündchen frische Streifrüben, 6 dicke Kartoffeln,1 kg Beinrolle,1 Zwiebel ,1 kg durchwachsender Speck,Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:Das Rindfleisch gar kochen. Zwiebeln und Speck klein schneiden und an rösten. Die Streifrüben gründlich waschen und kein schneiden. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Das Rindfleisch nach ende der Garzeit klein schneiden. Im Garwasser die Kartoffeln und die Streifrüben sowie den Speck und die Zwiebeln gar kochen. Das Kleingeschnittene Fleisch hinzufügen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.                                                                                                                                                                                Anmerkung: Der Name Knisterfinken kommt daher, dass die Streifrübren extrem sandig sind. Der Sand knistert dann unangenehm auf den Zähnen. Deshalb die Streifrüben immer sehr gut waschen. Unter den Namen Stielmus ist das Gemüse auch bekannt.